Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd
 


ROBOTER beim Roborace der Uni Stuttgart




„Es ist toll, dass alle Teams mit dem gleichen Material arbeiten müssen“, betont Armin Ruch, Lehrer am Landesgymnasium und Betreuer des Teams iLab. „So entscheidet die beste Idee und das beste Programm, und nicht, wer am meisten Geld hat.“ Das iLab ist das Roboterlabor des Landesgymnasiums, das in der Vergangenheit mit seinen sozialen Projekten in Gmünder Grundschulen auf sich aufmerksam gemacht hat. Einerseits lernen Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums im iLab selber zu programmieren, geben das Wissen dann aber auch an jüngere Kinder aus benachbarten Schulen weiter.
Nachdem in den letzten beiden Jahren beim Roborace einmal der Kreativitätspreis für den besten Lösungsansatz und eine Finalteilnahme über die indirekte Qualifikation der „besten Verlierer“ erkämpft wurden, gelang es dem Team iLab nun erstmals, sich direkt für das Finale zu qualifizieren. „Wir haben zwar nur den sechsten Platz im Qualifikationsrennen gemacht, wenn man aber schaut, dass unsere Gegner zum Teil Studenten waren, dann ist das echt gut“ findet Victoria, die den Roboter gebaut hat. Mit dieser Einschätzung hat sie recht, denn für das Finale qualifizieren sich direkt nur die jeweils besten 10 Teams aus zwei Vorläufen, in denen jeweils 30 Teams gegeneinander antreten. Die Hälfte davon sind Schülerteams, die anderen sind Studenten. „Nachdem wir bereits die Qualifikation vor zwei Wochen so gut gelöst haben, hatte ich auch für heute ein gutes Gefühl“, sagte Kilian, einer der Programmierer des Roboters, im Anschluss an das Rennen. „Die Vorläufe“, so Armin Ruch, „sind auch immer die Nagelprobe dafür, was man bis zum Finale noch überarbeiten muss.“. So wird bis zum kommenden Freitag, wenn sich entscheidet, wie das Team iLab dieses Jahr abschneiden wird, wohl noch die eine oder andere Stunde an Fahrzeug und Programm gearbeitet. „Außerdem hoffen wir natürlich, dass sich auch das Team des Parler-Gymnasiums noch über die Trostrunde qualifiziert, damit zwei Gmünder Teams um den Titel kämpfen können“, betont Armin Ruch.



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